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Ab dem 40. Lebensjahr reduziert der Körper allmählich die Produktion der weiblichen Hormone Progesteron und Östrogen. Beide Hormone haben Auswirkungen auf den Zyklus, der bereits ab diesem Zeitpunkt erste Unregelmäßigkeiten aufweisen kann. In dieser auch als „Prämenopause“ bezeichneten Phase wird der Vorrat an Eizellen in den Eierstöcken langsam weniger und die Umstellung des hormonellen Gleichgewichts beginnt.

Typische erste Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre können eine erhöhte Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Spannungsgefühle in der Brust, Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Gelenksschmerzen oder Migräne sein. Den Zeitraum zwischen ein bis zwei Jahre vor und bis zu einem Jahr nach der letzten Regelblutung bezeichnen Mediziner als „Perimenopause“.

Speziell in dieser Zeit, die den eigentlichen „Wechsel“ markiert, treten die Beschwerden am stärksten auf. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nachtschweiß, Schlafstörungen, starke Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen können die Lebensqualität ebenso beeinträchtigen wie Herzbeschwerden, Kreislaufprobleme, depressive Stimmungsschwankungen, trockene Haut, verstärkter Harndrang oder Libidoverlust.

Wie man das Wohlbefinden steigern und mögliche Beschwerden reduzieren kann, berichtet die Wiener Gynäkologin Dr.in Denise Tiringer im Gespräch.
 

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